DIGITALISIERUNGSFÖRDERUNG · BRANDENBURG AN DER HAVEL

Digitalisierungsförderung in Brandenburg an der Havel für kleine und mittlere Unternehmen.

Brandenburg an der Havel wurde im November 2005 von der Landesregierung als einer von 15 Regionalen Wachstumskernen des Landes bestimmt, mit definierten Branchenkompetenzfeldern (Clustern) wie Metall, Verkehr/Mobilität/Logistik, Gesundheitswirtschaft, Medien/IKT/Kreativwirtschaft und Tourismus. Größter Arbeitgeber am Standort ist die B.E.S. Brandenburger Elektrostahlwerke GmbH (Riva-Gruppe) mit rund 727 Beschäftigten, das produzierende Gewerbe und die unternehmensnahe Dienstleistung prägen die Struktur. Brandenburg an der Havel ist seit November 2005 einer der 15 Regionalen Wachstumskerne des Landes Brandenburg. Diese Standorte werden in entwicklungsrelevanten Förderprogrammen der Landesressorts bevorzugt behandelt und können im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW) auf RWK-spezifische Instrumente wie das Regionalbudget zugreifen.

Kurz gesagt

Bundesland
Brandenburg
Förderinstitut
Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB)
Wirtschaftsförderung
Amt für Wirtschaftsförderung und Tourismus der Stadt Brandenburg an der Havel
Landesprogramme offen
6
Stand
September 2026

Besonderheit in Brandenburg an der Havel

Brandenburg an der Havel ist seit November 2005 einer der 15 Regionalen Wachstumskerne des Landes Brandenburg. Diese Standorte werden in entwicklungsrelevanten Förderprogrammen der Landesressorts bevorzugt behandelt und können im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW) auf RWK-spezifische Instrumente wie das Regionalbudget zugreifen.

Programme für Digitalisierung und Innovation

Landes- und Bundesprogramme, die Unternehmen in Brandenburg an der Havel nutzen können. Ein Klick führt zur ausführlichen Programmseite.

ProgrammArtHöhe laut QuelleStatus
Brandenburgischer InnovationsgutscheinZuschuss50 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben. Höchstbeträge: 250.000 Euro bei Implementierungsprojekten, 50.000 Euro bei Beratungsprojekten, 50.000 Euro bei Schulungsprojekten. Ein Projekt wird nur gefördert, wenn die zuwendungsfähigen Ausgaben jeweils mindestens 5.000 Euro betragen.offen
Energieeffizienz BrandenburgZuschussZuschuss von bis zu 27,5 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben, abhängig von Unternehmensgröße und Standort (AGVO-Basissatz 15 Prozent, für kleine Unternehmen +10, für mittlere Unternehmen +5 Prozentpunkte, in Fördergebieten zusätzlich +2,5 Prozentpunkte). Die zuwendungsfähigen Ausgaben müssen mindestens 20.000 Euro pro Vorhaben betragen (Bagatellgrenze).offen
ERP-Förderkredit DigitalisierungDarlehenKredit bis 7,5 Mio. Euro (Stufe 1) bzw. bis 25 Mio. Euro (Stufen 2 und 3), 100 % Auszahlung. Zusätzlicher ERP-Zuschuss: 3 % des Auszahlungsbetrags in Stufe 2, 5 % in Stufe 3, höchstens 200.000 Euro.offen
Förderung der Innovationskompetenz mit gemeinnützigen IndustrieforschungseinrichtungenZuschussModul VF (Vorlaufforschung): bis zu 90 Prozent der förderfähigen Kosten, max. 550.000 Euro je Vorhaben. Modul MF (marktorientierte FuE): bis zu 70 Prozent, max. 400.000 Euro je Vorhaben. Modul IZ (Investitionen): bis zu 90 Prozent, in der Regel max. 250.000 Euro (Einrichtungen unter 50 Beschäftigte in Vollzeitäquivalent) bzw. max. 500.000 Euro je Einrichtung und Haushaltsjahr (übrige Einrichtungen).offen
Mittelstand-Digital ZentrenBeratungsiehe Programmseiteoffen
Förderung von Forschung, Innovationen und TechnologienZuschussFörderung als Zuschuss und/oder Darlehen der ILB. Je Vorhaben bis zu 3 Mio. EUR Zuschuss und bis zu 3 Mio. EUR Darlehen. Maximale Fördersätze inkl. KMU- und Kooperationsaufschlägen: industrielle Forschung bis 80 %, Durchführbarkeitsstudien bis 70 %, experimentelle Entwicklung bis 60 %, Prozess- und Organisationsinnovationen bis 50 % der zuwendungsfähigen Ausgaben. Mit Darlehen können bis zu 100 % der zuwendungsfähigen Ausgaben finanziert werden, der Gesamtfinanzierungsanteil je Vorhaben darf 80 % nicht übersteigen.offen
Digital Jetzt, Investitionsförderung für KMUZuschussZuschuss zu den förderfähigen Ausgaben. Die Förderquote war nach Unternehmensgröße gestaffelt (für die kleinsten Unternehmen bis zu 50 Prozent, für größere Unternehmen entsprechend geringer) und wurde im Programmverlauf schrittweise abgesenkt; zusätzliche Bonuspunkte (etwa für IT-Sicherheit und Datenschutz oder strukturschwache Regionen) waren möglich. Höchstbetrag 50.000 Euro je Unternehmen, bei Investitionen in Wertschöpfungsketten und Wertschöpfungsnetzwerke bis zu 100.000 Euro je Antragsteller. Mindestfördersumme 17.000 Euro in Modul 1 und 3.000 Euro in Modul 2.ausgelaufen
ERP-Digitalisierungs- und InnovationskreditDarlehensiehe Programmseiteausgelaufen
go-digitalZuschuss50 % der förderfähigen Beratungs- und Umsetzungsausgaben; je Beratertag höchstens 1.100 Euro netto; maximal 30 Beratertage in bis zu 6 Monaten; höchstens 16.500 Euro Zuschuss je Vorhaben.ausgelaufen
BMWE-InnovationsgutscheineGutschein50 Prozent der förderfähigen Beratungsausgaben. Förderfähig ist ein Tagewerksatz von bis zu 1.100 Euro je Beratertag. Leistungsstufe 1 (Potenzialanalyse): bis zu 10 Beratertage (förderfähig bis 11.000 Euro, Zuschuss bis 5.500 Euro). Leistungsstufe 2 (Realisierungskonzept): bis zu 25 Beratertage (förderfähig bis 27.500 Euro, Zuschuss bis 13.750 Euro). Die gesetzliche Umsatzsteuer ist nicht förderfähig.Stand prüfen
Zentrales Innovationsprogramm MittelstandZuschussFuE-Einzelprojekt: bis zu 45 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten (Höchstsatz für kleine Unternehmen in strukturschwachen Regionen bzw. kleine junge Unternehmen; für sonstige kleine und mittlere Unternehmen entsprechend geringer), zuwendungsfähige Kosten maximal 690.000 Euro. FuE-Kooperationsprojekt: Fördersatz je Partner höher als im Einzelprojekt, zuwendungsfähige Kosten je Unternehmen maximal 560.000 Euro. Durchführbarkeitsstudie: zuwendungsfähige Kosten maximal 125.000 Euro (De-minimis-Förderung).ausgesetzt

DIGITALISIERUNG UND KI · PARTNER PHOENIXONE AI

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Anlaufstellen vor Ort

WIRTSCHAFTSFÖRDERUNG

Amt für Wirtschaftsförderung und Tourismus der Stadt Brandenburg an der Havel

Das Amt berät ansässige Unternehmen und Gründer zu Standort und Förderung, vermittelt Landesprogramme und richtet kostenfreie Beratertage der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) aus, die jeweils am ersten Dienstag im Monat stattfinden.

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ANLAUFSTELLE

Amt für Wirtschaftsförderung und Tourismus, Stadt Brandenburg an der Havel

Kommunale Erstanlaufstelle vor Ort, die zu Förderung berät und die kostenfreien ILB-Beratertage jeden ersten Dienstag im Monat organisiert.

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ANLAUFSTELLE

Wirtschaftsförderung Land Brandenburg GmbH (WFBB)

Landeswirtschaftsförderung; für Brandenburg an der Havel zuständig ist das Regionalcenter Mitte/West-Brandenburg (Potsdam), das KMU in der Innovations- und Digitalisierungsberatung unterstützt.

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ANLAUFSTELLE

Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB)

Förderbank des Landes und Bewilligungsstelle für Zuschussprogramme wie den Brandenburgischen Innovationsgutschein BIG-Digital.

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ANLAUFSTELLE

IHK Potsdam

Zuständige Industrie- und Handelskammer, die Unternehmen der Region zu Digitalisierung und Fördermöglichkeiten berät.

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ANLAUFSTELLE

Mittelstand-Digital Zentrum Berlin (Konsortialpartner: ifii-Institut an der TH Brandenburg)

Vom Bund gefördertes Zentrum mit Sitz in Berlin, das KMU in Berlin und Brandenburg kostenfrei und anbieterneutral bei Digitalisierung und KI begleitet; die Technische Hochschule Brandenburg ist über das ifii-Institut Konsortialpartner.

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UNSER PARTNER FÜR DIGITALISIERUNG UND KI

Förderung für Digitalisierung und KI in Brandenburg an der Havel

Sie wollen in Brandenburg an der Havel in Software, KI oder digitale Abläufe investieren? Unser Partner PhoenixOne AI klärt, welches Programm passt, und kümmert sich um den Antrag.

PhoenixOne AI aus Leipzig entwickelt KI-Systeme und digitale Abläufe für den Mittelstand. Das Team prüft mit Ihnen, ob Ihr Vorhaben in das Programm passt, plant es förderfähig und begleitet den Antrag bis zur Umsetzung.

Offenlegung: PhoenixOne AI hat diese Website umgesetzt und ist Partner von Förderkonzepte. Für geförderte Weiterbildung beraten wir Sie selbst: Kostenloser Fördercheck.

Häufige Fragen

Gibt es in Brandenburg an der Havel eigene städtische Förderprogramme für Digitalisierung?+
Nein, nach Angaben der Stadt bietet Brandenburg an der Havel keine eigenen kommunalen Zuschussprogramme an. Das Amt für Wirtschaftsförderung und Tourismus vermittelt Landesprogramme und organisiert kostenfreie Beratertage der Investitionsbank des Landes Brandenburg.
Welche Förderung für Digitalisierung können KMU in Brandenburg an der Havel nutzen?+
Zentral ist der Brandenburgische Innovationsgutschein BIG-Digital der ILB, ein nicht rückzahlbarer Zuschuss von bis zu 50 Prozent der förderfähigen Ausgaben. Beratungsvorhaben werden mit bis zu 50.000 Euro, Umsetzungsvorhaben mit bis zu 250.000 Euro gefördert (Quelle: foerderdatenbank.de, ilb.de). Das Programm läuft bis 30.06.2027.
Wer hilft in Brandenburg an der Havel kostenlos bei Digitalisierung und Förderung?+
Kostenfreie Anlaufstellen sind das Amt für Wirtschaftsförderung und Tourismus mit den monatlichen ILB-Beratertagen, die WFBB (Regionalcenter Mitte/West-Brandenburg), die IHK Potsdam sowie das Mittelstand-Digital Zentrum Berlin, an dem die Technische Hochschule Brandenburg über das ifii-Institut beteiligt ist.
Wer hilft Unternehmen in Brandenburg an der Havel beim Förderantrag für Digitalisierung und KI?+
Unser Partner PhoenixOne AI prüft mit Ihnen, welches Programm zu Ihrem Vorhaben passt, und begleitet den Antrag. Für geförderte Weiterbildung beraten wir Sie selbst.

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